Hoher Besuch bei der Genossenschaft „Zum Bahnhof 40“ in Dedenhausen
Dedenhausen. Die Genossenschaft „Zum Bahnhof 40“ hat Besuch aus der Landespolitik empfangen. Ministerin Melanie Walter sowie die SPD-Landtagsabgeordnete Thordies Hanisch informierten sich gemeinsam mit Ortsbürgermeister Joachim Hutschenreuter und Mitgliedern des Genossenschaftsvorstands über die Entwicklung und die weiteren Pläne.
Im Mittelpunkt stand der Austausch über die Bedeutung des Ortes für das Dorfleben. „Solche Orte sind unverzichtbar für den ländlichen Raum“, betonte die Ministerin. Die Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse sei ein zentrales Ziel, Fördermöglichkeiten könnten dabei unterstützen.
Projekt mit Entwicklungsperspektive
Ausgangspunkt war eine Zukunftswerkstatt, nachdem die frühere Gaststätte geschlossen hatte. Heute zählt die Genossenschaft rund 260 Mitglieder. Die Gaststätte ist wieder verpachtet, der Saal wird regelmäßig genutzt und auch der Biergarten dient als Treffpunkt und Veranstaltungsort.
Sanierung und Investitionen geplant
In den vergangenen Jahren wurden der Saal saniert, das Dach erneert und die Außenanlagen neu gestaltet. Als nächstes steht die energetische Sanierung an. Rund 360.000 Euro werden benötigt, um die Ölheizung durch eine Wärmepumpe zu ersetzen, eine Photovoltaikanlage zu installieren und das Gebäude weiter zu modernisieren.
Ein Teil der Finanzierung soll über Förderprogramme erfolgen, ein weiterer über Eigenmittel, Spenden und neue Genossenschaftsanteile. Anteile können zu 250 Euro gezeichnet werden.
