Cowboy Action Shooting sorgt für Wild-West-Stimmung in Uetze

36 Teilnehmer aus Deutschland und dem Ausland kamen zum dritten Cowboy Action Shooting Match beim Schützenverein Uetze zusammen.
Uetze. 36 Cowgirls und Cowboys im Alter von zwölf bis weit über 70 Jahren haben am vergangenen Wochenende am dritten Cowboy Action Shooting Match des Schützenvereins Uetze von 1903 teilgenommen. Organisator Reinhard Reh, in der Szene als Reverend Deer bekannt, begrüßte Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik sowie aus dem benachbarten Ausland.
Die weiteste Anreise hatte ein Teilnehmer aus Bayern mit 552 Kilometern. Ein Teilnehmer aus Belgien legte 470 Kilometer bis nach Uetze zurück. Für den Organisator zeigt das, welchen Stellenwert die Veranstaltung innerhalb der Cowboy Action Shooting Gemeinschaft inzwischen hat.
Beim eigentlichen Wettkampf treten die Teilnehmer auf vorbereiteten Stages gegeneinander an. Geübte Schützen benötigen für eine Stage teilweise nur rund 20 Sekunden. Für viele steht jedoch nicht allein das Ergebnis im Vordergrund. Das gemeinsame Hobby, die Gemeinschaft und über Jahre entstandene Freundschaften gehören ebenso zum Treffen.
Drei Stages und Siegerehrung am Abend
Nach der Begrüßung und der Erklärung des Tagesablaufs mussten alle 36 Teilnehmer drei unterschiedlich aufgebaute Stages absolvieren. Kulissen und Dekorationen sorgten dabei für das passende Wild-West-Ambiente auf dem Gelände des Schützenvereins.
Zwischen den Durchgängen konnten sich die Teilnehmer im Vereinshaus stärken. Der Verein hatte Bratwurst, Salate sowie Kaffee und Kuchen vorbereitet.
Am Abend folgte die Siegerehrung. Reverend Deer gab die Platzierungen in den verschiedenen Altersklassen sowie das beste Cowgirl und den besten Cowboy der Gesamtwertung bekannt. Außerdem wurden Teilnehmer ausgezeichnet, die alle Stages ohne Fehler absolviert hatten.
Auch die jüngste Teilnehmerin blieb bei allen Stages fehlerfrei. Für ihre Leistung erhielt sie einen Jugendehrenpreis.
Nach der Siegerehrung blieb die Runde noch lange zusammen. Am Sonntagmorgen organisierte das Thekenteam des Schützenvereins zum Abschluss ein gemeinsames Frühstück, bevor die Teilnehmer ihre Heimreise antraten.
