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LiteraturCafé im Freiraum fragt: Kann man Musik lesen?

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Zwei Romane über Klang, Erinnerung und Identität stehen am 1. September im Mittelpunkt

UETZE. Das LiteraturCafé lädt am Dienstag, 1. September 2026, um 15 Uhr in den Freiraum in der Bäckerstraße ein. Unter dem Titel „Kann man Musik lesen?“ geht es um die Frage, wie Schriftsteller Klänge, Rhythmen und die Wirkung von Musik in Sprache übersetzen.

Im Mittelpunkt stehen zwei Romane, die Musik auf sehr unterschiedliche Weise literarisch erfahrbar machen. Christian Schelhaas stellt Takis Würgers Roman „Für Polina“ vor. Darin ist die außergewöhnliche musikalische Begabung eines jungen Mannes eng mit der Suche nach seiner großen Liebe verbunden.

Musik wird in dem Roman zum Ausdruck von Sehnsucht, Erinnerung, Liebe, Verlust und Hoffnung.

Richard Powers erzählt von Musik und Identität

Ulrich Bode stellt den Roman „Der Klang der Zeit“ von Richard Powers vor. Das Buch erzählt vor dem Hintergrund der jüngeren amerikanischen Geschichte von einer Familie, Rassentrennung, Rassismus, Zugehörigkeit und Identität.

Zugleich spielt Musik eine zentrale Rolle. Powers beschreibt mit sprachlichen Mitteln Klang, Rhythmus und die Wirkung von Musik auf Menschen.

Gespräch im Anschluss an die Buchvorstellungen

Beide Romane beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit der Frage, was geschieht, wenn Musik zu Literatur wird und ob Sprache Klänge beim Lesen zumindest vorstellbar oder spürbar machen kann.

Nach den Buchvorstellungen ist Zeit für ein gemeinsames Gespräch und den Austausch über die vorgestellten Werke.

Der Eintritt zum LiteraturCafé im Freiraum ist frei.

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