SPD und CDU in Uetze haben Gruppenvereinbarung unterschrieben

Die Zusammenarbeit bis 2031 ist damit offiziell, die Vorhaben reichen vom Bildungscampus bis zur Kaiserstraße
Uetze. Jetzt ist es amtlich: SPD und CDU haben ihre Gruppenvereinbarung für die Wahlperiode 2026 bis 2031 im Rathaus der Gemeinde Uetze unterschrieben. Damit ist die Zusammenarbeit der beiden Fraktionen für die kommenden fünf Jahre besiegelt. Mittendrin hatte bereits über die Inhalte der Vereinbarung berichtet. Mit der Unterschrift stehen die gemeinsamen Ziele nun fest.
Bildung und Kinderbetreuung
Das Schulzentrum Uetze soll zu einem modernen Bildungscampus werden. Gymnasium und Gesamtschule sollen dafür noch enger zusammenarbeiten, außerdem wird ein gemeinsames Oberstufenzentrum geprüft. Für Familien sind zusätzliche Kita-Plätze vorgesehen, vor allem in Dedenhausen und Dollbergen. Auch in Spiel- und Jugendplätze soll weiter Geld fließen.
Feuerwehr und Ordnungsdienst
Nach dem Neubau in Eltze sollen in Obershagen, Altmerdingsen, Schwüblingsen und Dedenhausen neue Feuerwehrgerätehäuser entstehen. Alle vier sollen im gleichen Standard und nach einer gemeinsamen Planung gebaut werden, was laut SPD und CDU Zeit und Geld spart. Der Kommunale Ordnungsdienst soll verstärkt werden, damit er auch abends und am Wochenende häufiger unterwegs ist.
Verkehr und Straßen
Die Ortschaften sollen besser an die Bahnhöfe angebunden werden, der Sprinti soll erhalten und möglichst ausgebaut werden. Schulwege und Ortseingänge sollen sicherer werden. Damit Straßen und Wege schneller saniert werden, soll der Bauhof der Gemeinde mehr Arbeiten selbst übernehmen.
Ortszentrum und Wohnen
Die Kaiserstraße muss saniert werden und soll mit Fördermitteln neu gestaltet werden. Zugleich wollen SPD und CDU neue Wohngebiete ermöglichen und stärker auf Innenentwicklung setzen, um vor allem bezahlbaren und barrierefreien Wohnraum zu schaffen. Mehr Standortmarketing und zusätzliche Gewerbeflächen sollen die örtliche Wirtschaft stärken.
Ehrenamt, Klima und Verwaltung
Vereine, Feuerwehren, Sport- und Kulturangebote sowie die genossenschaftlich betriebenen Freibäder sollen weiter unterstützt werden. Vom Ausbau erneuerbarer Energien soll die ganze Gemeinde direkt profitieren. In der Verwaltung geht die Modernisierung weiter, der Rathausanbau und eine eigene Baugenehmigungsbehörde in Zusammenarbeit mit anderen Kommunen bleiben Ziele. Für die anstehenden Investitionen wollen beide Parteien gezielt Fördermittel von Bund und Land nutzen.
